Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die zwischen dem Kräuterhof Artemisiagarten, Inhaberin: Sarah Meder, Am Felsen 24, 79429 Malsburg-Marzell (nachfolgend „Verkäufer“) und einem Kunden über den Online-Shop abgeschlossen werden.
(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (Privatkunden) als auch gegenüber Unternehmern (gewerblichen Wiederverkäufern), es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine differenzierte Regelung getroffen. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

§ 2 Zweckbestimmung der Produkte und Haftungsausschluss
(1) Der Verkäufer vertreibt über den Online-Shop pflanzliche Rohstoffe (z. B. getrocknete Blätter der Artemisia Annua, alkoholische Pflanzenauszüge).
(2) Aus rechtlichen Gründen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die angebotenen Produkte in der Europäischen Union keine Zulassung als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum besitzen. Die Produkte werden ausschließlich als naturreine Rohstoffe zur stofflichen Weiterverarbeitung, für gewerbliche Zwecke oder private Anwendungen verkauft.
(3) Eine Abgabe zur inneren Anwendung, zum Verzehr oder zur kosmetischen Anwendung auf der Haut ist nicht vorgesehen. Der Kunde verpflichtet sich, die Produkte ausschließlich zweckbestimmt zu verwenden.
(4) Der Verkäufer übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch eine zweckentfremdete Verwendung, unsachgemäße Lagerung oder unbefugte Weiterverarbeitung der Rohstoffe durch den Kunden oder Dritte entstehen.

§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Präsentation der Waren im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.
(2) Durch Anklicken des Buttons, welcher den Bestellvorgang abschließt (z. B. „Zahlungspflichtig bestellen“), gibt der Kunde ein verbindliches Kaufangebot für die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
(3) Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von zwei Tagen annehmen, indem er dem Kunden eine Auftragsbestätigung in Textform (z. B. E-Mail) übermittelt oder die Ware an den Kunden versendet.

§ 4 Preise, Versandkosten und Zahlungsbedingungen

(1) Die angegebenen Preise sind Endpreise. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus der Verkäuferin gemäß § 19 UStG wird die Umsatzsteuer nicht ausgewiesen und nicht erhoben.

(2) Zusätzliche Liefer- und Versandkosten werden für das jeweilige Lieferland individuell berechnet und dem Kunden vor Abgabe der verbindlichen Bestellung im Warenkorb bzw. Bestellformular deutlich ausgewiesen.

(3) Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union (insbesondere in die

Schweiz) können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu gehören beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z. B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z. B. Zölle oder die Einfuhrumsatzsteuer).

(4) Dem Kunden stehen im Online-Shop verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die über die Dienstleister PayPal und Stripe (z. B. Kreditkarte, Lastschrift, Sofortüberweisung) abgewickelt werden. Es gelten hierbei zusätzlich die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.

§ 5 Liefer- und Versandbedingungen; Eigentumsvorbehalt
(1) Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Der Verkäufer liefert an Kunden mit einer Lieferadresse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(2) Ist der Kunde Unternehmer (B2B), geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Bei Verbrauchern (B2C) geht die Gefahr erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden über.
(3) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises im Eigentum des Verkäufers.

§ 6 Mängelhaftung (Gewährleistung)
(1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zur Mängelhaftung.
(2) Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um Naturprodukte. Biologische, chargenabhängige oder witterungsbedingte Abweichungen in Farbe, Geruch, Schnitt oder Textur (z. B. der Vermahlungsgrad des Pulvers) sind naturbedingt und stellen keinen Mangel dar, solange die vereinbarte Spezifikation als Rohstoff erfüllt ist.
(3) Ist der Kunde Unternehmer, beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neuen Waren ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Zudem gelten für Unternehmer die Rügepflichten gemäß § 377 HGB.

§ 7 Schlussbestimmungen und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der exklusive Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers.


 

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.